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Österreichisches Außenministerium und Ars Electronica schaffen virtuellen Raum für künstlerische Freiheit

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine fordert ein klares Bekenntnis und eine gelebte Solidarität mit Kunst- und Kulturschaffenden, die ihre Tätigkeit aufgrund politischer oder sozialer Umstände nicht oder kaum sichtbar ausüben können. Mit der Ausschreibung „State of the ART(ist)“ schaffen das österreichische Außenministerium und Ars Electronica nun eine virtuelle Kunsthalle, um in einem sicheren Rahmen die Entfaltung künstlerischer Freiheiten zu ermöglichen. Damit sollen Künstlerinnen und Künstler in der Ukraine und weltweit unterstützt werden, denen ein Engagement für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung vor Ort nicht oder nur unter großer Bedrohung möglich ist.

„Mit State of the ART(ist) schaffen wir ein Instrument für Künstlerinnen und Künstler rund um die Welt, das sichtbar macht, was die jeweiligen Lebensumstände sonst nicht erlauben würden. Damit setzen wir ein weiteres Zeichen für das universelle Recht auf Freiheit der Meinung und des künstlerischen Ausdrucks. Gemeinsam mit dem führenden Festival im Bereich Kunst, Neue Technologien und Gesellschaft schaffen wir eine neuartige Initiative zur Unterstützung und Sichtbarmachung unterdrückter Kunst. Denn auch dafür steht die österreichische Auslandskulturarbeit“,

so Außenminister Alexander Schallenberg.

Alle eingereichten State of the ART(ist)-Projekte werden als Teil des Ars Electronica Festival 2022 „Welcome to Planet B: A different life is possible. But how?“ online präsentiert und so für ein weltweites Publikum sichtbar gemacht. Weiters wird eine internationale Jury aus dem Kunst- und Kulturbereich mehrere Werke auswählen und mit diesen drei virtuelle Ausstellungen kuratieren, die im Zusammenhang mit dem diesjährigen Festivalmotto stehen.

„2022 heißt die Ars Electronica auf dem ‚Planeten B‘ willkommen. Ein recht großer Kontinent dieses von Künstlerinnen und Künstler gestalteten Planeten wird sich der Frage widmen, wie wir über Grenzen von Staaten, Kulturen, Sprachen, Religionen und Geschlechtern hinweg friedlich und respektvoll zusammenleben können. Dreh- und Angelpunkt dieser Auseinandersetzung wird die virtuelle Ausstellung ‚State of the ART(ist)‘ sein“,

so Martin Honzik, Managing Director Ars Electronica Festival und CCO Ars Electronica.

Kunst- und Kulturprojekte können ab sofort bis einschließlich 30. Juni 2022 online unter https://ars.electronica.art/stateoftheartist/de/ zur Ausschreibung eingereicht werden.

Projektleitung und Kuratierung: Christl Baur, Martin Honzig, Simon Mraz

Rückfragehinweis:

   BMEIA

   Presseabteilung

   +43(0)501150-3320, F:+43(0)501159-213

   abti3@bmeia.gv.at

   http://www.bmeia.gv.at

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