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Vortrag

37. Jugendsalon: Zeitlichkeit in Ausstellungspraktiken

Mit: Laura Amann (AT), Bruno Mokross (AT), Lisa Jäger (AT), Jorge Van den Eynde (ES), Adomas Narkevičius (GB), Domen Ograjanšek (AT)
Moderation: Lovro Japundžić i Jelena Šimundić Bendić

Der Jugendsalon ist die größte Ausstellungsveranstaltung in Kroatien für visuelle Künstler:innen unter 35 Jahren. Der Jugendsalon hat in den etwas mehr als 50 Jahren seines Bestehens über 3.400 Künstler:innen vorgestellt und jedes Jahr neue Namen in der kroatischen Künstlerszene hervorgebracht. Neben der Präsentation der neuesten Trends, vergibt der Jugendsalon auch Preise an die erfolgreichsten Werke und erleichtert so dem breiteren Publikum die angesagtesten Künstler:innen und Werke auch in Zukunft zu verfolgen.

Der Thematische Vortragsabend knüpft an das zentrale Thema des Jugendsalons an, dass sich mit der Erforschung alternativer Zeitlichkeit befasst, welche infolge von der Nichtanpassung an den normativen Zeitverlauf entsteht. Das Thema der Zeitlichkeit wird mithilfe von Vorträgen und Podiumsdiskussionen am Beispiel der Ausstellungs- und Theoriepraktiken internationaler Kuratoren untersucht.

Programm /in englischer Sprache/:
17:00-17:10
Lovro Japundžić und Jelena Šimundić Bendić: Introduction

17:10-17:50
Jorge Van den Eynde: Weaving Fantastic Timelines

17:50-18:30
Domen Ograjenšek: Temporalities of Failure: The Spectral Diagrammatism of Jožef Mislej


18:30-19:10
Adomas Narkevičius; Neither Belated, nor Anachronistic: Virgilijus Šonta Non-Normative Photographic Worlds / Untimeliness as a Common Maquette for Recent ‚Eastern‘ European Art Histories?


/BREAK/

19:30-20:10
Laura Amann: Disobedient Desires


20:10-20:50
Lisa Jäger und Bruno Mokross: Between Personal and Professional Timelines

Laura Amann (AT/CL1986) ist Kuratorin und Architektin und lebt und arbeitet in Wien. Sie ist Absolventin des De Appel Curatorial Programme Amsterdam und der Akademie der bildenden Künste Wien und gehört derzeit neben dem Kollektiv WHW zum Kurator_innenteam der Kunsthalle Wien. Amann war Co-Kuratorin von Significant Other, einem Projektraum und kuratorischen Plattform, die sich mit den Überschneidungen von Kunst und Architektur befasst, und lehrte an der Technischen Universität Wien. Jüngere Projekte befassen sich mit Freude, Intimität, Begehren und Sinnlichkeit und wie diese Räume für Ungehorsam sowie Wahnsinn und Irrsinn als Wissensformen erzeugen.

Lisa Jäger, geb. 1989 in Ulm, lebt und arbeitet in Wien. Lisa Jäger arbeitet als bildende Künstlerin unter anderem zu Fragen von Autonomie, interspeziellem Zusammenleben und Nachhaltigkeit in den Medien Skulptur und Malerei. In ihrer künstlerischen Praxis befragt sie sozioökonomische sowie geschlechtsspezifische Normen und erforscht die Grenzzonen der Performativität von Raum, Körper und Diskurs. Jäger studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Heimo Zobernig und Gelitin sowie an der HFBK Hamburg bei Michael Beutler und Pia Stadtbäumer. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in Wien (Belvedere 21, One Work Gallery, WAF, Parallel Vienna, etc.), Berlin, Brüssel und Belgrad gezeigt. Seit 2019 ist sie künstlerische Leiterin der WAF-Galerie und kuratiert als freie Kuratorin Projekte wie Die Feldversuche und One Mess Gallery Vienna.

Bruno Mokross arbeitet als Künstler, Kurator und Softwareentwickler in Wien. Er betreibt den unabhängigen Ausstellungsraum Pech und ist einer der Gründer und Hauptorganisatoren von Independent Space Index, dem Netzwerk und gleichnamigen Festival der Wiener Projekträume.

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37. Jugendsalon: Zeitlichkeit in Ausstellungspraktiken
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