Das Burgenland ist das östlichste, der Fläche nach das drittkleinste, der Einwohnerzahl nach das kleinste Bundesland Österreichs und grenzt im Westen an Niederösterreich und Steiermark, im Osten an Ungarn sowie im Norden an die Slowakei und im Süden an Slowenien. Das Burgenland ist historisch und geographisch ein Grenzland. Die Landeshauptstadt ist Eisenstadt. Die wechselhafte Geschichte des Burgenlands hat zahlreiche Spuren in Landschaft, Objekten und Architektur hinterlassen. Dieses Erbe gilt es zu entdecken, zu bewahren, zu erforschen und auch neu zu beleben. Beispielhaft seien hier die ehemalige Synagoge Kobersdorf gennant, die nicht nur als Mahnmal erhalten wird, sondern sich auch als neues Kultur-, Wissenschafts- und Bildungszentrum etabliert. Das Landesmuseum zeigt über 10.000 Jahre Menschheitsgeschichte dieser Region. Eine Vielfalt von erhaltenen Burgen und Schlössern zeigen auch die Bedeutung des Burgenlands als Grenzregion und Begegnungsort verschiedenster Kulturen, die auch in zahlreichen größeren und kleineren Museen erlebt werden können.
Neckenmarkt ist eine Marktgemeinde mit 1681 Einwohnern im Burgenland.
Das traditionelle Neckenmarkter Fahnenschwingen wird seit Jahrhunderten abgehalten. Das Wissen um die Durchführung (Sprüche, Technik des Schwingens, Rollenverteilung, etc.) wird innerhalb der verantwortlichen Burschenschaft in der Gemeinde von einer Generation an die nächste weitergegeben.
2018 wurde das Neckenmarkter Fahnenschwingen in die nationale Liste der UNESCO als immaterielles Kulturerbe aufgenommen.
Dr. Josef Markus Wuketich, österreichischer Botschafter in der Republik Kroatien und gebürtiger Burgenländer, wird in seinem Vortrag über das große Kulturerbe des Burgenlandes sprechen.
Der Vortrag wird in Zusammenarbeit mit der Kroatisch-Österreichischen Gesellschaft Dubrovnik und mit Unterstützung der Museen in Dubrovnik, sowie der Diözese Dubrovnik organisiert.


