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Gespräch

DIE UKRAINISCHE AVANTGARDE ZWISCHEN OST UND WEST

Vera Faber /A/ – Autorin und OeAD-Lektorin

Gäste:

Wolfgang Müller-Funk /A/ – Universität Wien
Christine Magerski /D/ – Universität Zagreb
Milka Car /HR/ – Wissenschaftliche Leiterin Österreich-Bibliothek Zagreb

Die ukrainische Stadt Charkiw war in den 1920er-Jahren ein aktives Zentrum der Avantgarde, das mehrfach an Peripherien zu finden war: räumlich abseits der Machtzentren und zeitlich in der letzten Phase der Avantgarde positioniert, differierten auch die künstlerischen Praktiken des Panfuturismus und des konstruktiven Dynamismus von tonangebenden Erscheinungen. Vera Faber analysierte erstmals umfassend die dabei zum Einsatz kommenden polemischen Praktiken der Aus-, Ab- und Eingrenzung anhand von Programmtexten und literarischen, sowie künstlerischen Arbeiten.

Im Anschluss wird eine Diskussionsrunde der Frage nachgehen mit welchen Dynamiken die Avantgarde-Bewegungen in anderen, ebenfalls als peripher geltenden Räumen – etwa Jugoslawien – assoziert waren, und wie diese heute in unterschiedlichen Nachfolgestaaten rezipiert, diskutiert und für die eigene Kulturgeschichte fruchtbar gemacht werden. 

www.verafaber.com

https://slawistik.univie.ac.at/

DIE UKRAINISCHE AVANTGARDE ZWISCHEN OST UND WEST
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