Der österreichische Autor Franzobel (Franz Stefan Griebl, geboren 1967 in Vöcklabruck) zählt zu den vielseitigsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Bekannt als Maler, Dramatiker, Lyriker und Autor, lebt er heute in Wien und Buenos Aires und veröffentlicht seit 1989 als freier Schriftsteller.
Beim Festival stellt Franzobel seinen Roman „Einsteins Hirn“ (kroatische Übersetzung: Igor Crnković) vor – eine ebenso absurde wie packende Geschichte: Der Pathologe Thomas Harvey stiehlt nach Einsteins Tod dessen Gehirn und behält es zeitlebens. Ein Werk voller Sprachwitz, Fantasie und historischer Fiktion – ein Roman über Besessenheit, Zeitgeschichte und die Abgründe menschlicher Sehnsüchte.
Das Gespräch mit dem Autor führen Milka Car und Igor Crnković.
Organisiert wird die Veranstaltung in Kooperation mit dem Leykam International Verlag.