Ljuba Arnautović, 1954 in Kursk (damals UdSSR) geboren, lebt heute in Wien. Nach ihrem Studium der Sozialpädagogik arbeitete sie u. a. für das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands, als Übersetzerin und Rundfunkjournalistin. Mit ihrem Debüt „Im Verborgenen“ stand sie auf der Shortlist für den Österreichischen Buchpreis. Es folgten die Romane „Junischnee“ (2021) und „Erste Töchter“ (2024), beide bei Zsolnay erschienen.
Beim Festival präsentiert Arnautović ihren dritten Roman „Erste Töchter“ (kroatische Übersetzung: Slavija Kabić). Wie schon in ihren vorigen Büchern erzählt sie darin von ihrer außergewöhnlichen russisch-österreichischen Familiengeschichte, geprägt vom Überleben im Gulag und dem Leben in Russland und Wien.
Im Gespräch mit Milka Car und Eugenia Ehgartner spricht die Autorin über ihre eindringliche und berührende Darstellung.
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit Leykam International statt.