DE 2019, 119 min
Regie: Caroline Link
Eines Tages ist Annas Papa weg. Gestern lag er noch mit schwerer Grippe im Bett. Musste er also doch ins Krankenhaus? Oder ist er gar gestorben? Nein, Annas Vater ist vor den Nazis geflohen. Wenige Tage später wird auch die 9-jährige Anna mit ihrem älteren Bruder Max und ihrer Mutter aus Berlin wegziehen müssen. Es ist das Jahr 1933. Annas Familie packt ihre sieben Sachen und fährt zuerst in die Schweiz, später nach Frankreich. Weil Anna denkt, dass sie schon bald wieder nach Hause zurückkehren können wird, lässt sie ihr Lieblingskuscheltier dort zurück – das rosa Kaninchen. Aber als Hitler wenige Wochen später zum Reichskanzler gewählt wird, ist klar, dass sie ihr Kaninchen nie wieder sehen wird.
Es die wahre Geschichte der Schriftstellerin Judith Kerr, die später sehr berühmt wurde. In ihrem Roman „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ beschreibt sie ihre Kindheitserinnerungen.
Filmšnite ist ein Gemeinschaftsprojekt des Goethe-Instituts Kroatien, des Österreichischen Kulturforums und der Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft in Kroatien mit dem Ziel deutschsprachige Filme zu fördern.