Kognitionsforschung macht es möglich, zu verstehen, welche große Macht in der Sprache steckt. Sprache ist selten neutral. Worte haben stets negative oder positive Konnotationen. Worte sind mehrdeutig in verschiedenen Kontexten – und die Sprache hat einen direkten Einfluss auf uns: jedes ausgesprochene Wort weckt eine Assoziation im Gehirn, jedes Wort beeinflusst unsere Sicht; und unsere Wortwahl, Formulierung und thematische Verbindung beeinflussen unser Verhalten, Handeln, unser Denken und Wahrnehmung der Realität. Wir betten Ereignisse, Informationen und Themen in Deutungsraster/Deutungsrahmen (Framing) ein und steuern dadurch bewusst unsere Wahrnehmung. Wir gehen in dem Vortrag der Frage nach, was Framing bedeutet und welcher Einfluss auf uns dadurch erwirkt wir.
Vortrag
Prof. Dr. Irena Zavrl: Die Macht der Worte
Fakultet ekonomije i turizma „Dr. Mijo Mirković“, Preradovićeva 1