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Literatur

Virtueller Lesefrühling: Gertraud Klemm

Helene Schulze, vergessene Autorin der feministischen Avantgarde, ist tot. Jetzt wird sie als Kandidatin für den Deutschen Buchpreis gehandelt. Ihre Freundin Elvira Katzenschlager soll den Nachlass sortieren und findet sich unversehens in einer Marketingmaschinerie voll Gier, Neid und Sensationsgeilheit wieder. Empört bricht sie ein großes Nachruf-Interview ab und begibt sich mit dem wesentlich jüngeren Kameramann Adrian auf einen Roadtrip durch Österreich, um die verzerrte Biografie ihrer Freundin richtigzustellen. Was als origineller Rachefeldzug beginnt, wird immer mehr zum Kreuzzug gegen Bigotterie und Sexismus. Sie verkleiden Heldenstatuen, demontieren Bildstöcke und stören Preisverleihungen. Immer atemloser, immer krimineller werden die Regelbrüche der beiden auf ihrem Weg nach Neapel, wo die letzte Aktion geplant ist.

Gertraud Klemm legt den Finger dorthin, wo es wehtut. Am Beispiel der Literaturbranche zeigt sie, wie es um die gleichberechtigte Wahrnehmung von Frauen tatsächlich steht, und dass es mehr Rebellion und Mut braucht, um wirklich etwas zu verändern!

Ein überaus wichtiges und aktuelles Thema, also lassen Sie sich dieses interessante Gespräch mit der österreichischen Autorin Gertraud Klemm nicht entgehen!

Der Roman „Hippocampus“ wird derzeit übrigens ins Kroatische übersetzt und die Autorin wird im Herbst persönlich nach Kroatien kommen um ihr Buch vorzustellen! Wir halten Sie auf dem laufenden …

Anmeldung für den virtuellen Lesefrühling: https://www.goethe.de/ins/cs/de/kul/bib/lit.html

Der virtuelle Lesefrühling ist eine Zusammenarbeit des DAAD und OeAD.

Virtueller Lesefrühling: Gertraud Klemm
© Verlag Kremayr & Scheriau