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Literatur

Vladimir Vertlib: Zebra im Krieg

Paul lebt mit seiner Familie in einer vom Bürgerkrieg heruntergewirtschafteten osteuropäischen Stadt am Meer. Als er arbeitslos wird, verstrickt er sich immer tiefer in die wüsten Debatten, die in den Sozialen Medien toben. Liebevoller Vater und wütender Hassposter: Paul ist beides, und als er im Netz bloßgestellt wird, kämpft er um seine Würde, Familie – und sein Leben.
Mit der Geschichte von Paul Sarianidis, welche auf einer wahren Begebenheit basiert, gelingt Vladimir Vertlib ein meisterhaft ironischer, jedoch stets von Zuneigung und Humanität erfüllter Blick in menschliche und politische Abgründe. Mit der Entblößung der Korruption, des Nationalismus und des allgemeinen Wahnsinns, der die Menschen wegen der alltäglichen Kriegsverluste ergriffen hat, betont Vertlibs Parabel die Absurdität und Sinnlosigkeit des Krieges, sowie die Kapitulation der modernen Politik.

Vertlib wurde 1966 in Leningrad (heute Sankt-Petersburg) geboren. 1971 emigrierte die Familie nach Israel, dann nach Italien, Holland und die USA, bevor sie sich 1981 in Österreich niederließ. Er lebt seit 1993 als Schriftsteller in Salzburg und Wien. Sein Werk umfasst Romane, Erzählungen, Essays sowie zahlreiche Artikel.

Der Roman wurde 2024 von Leykam International Zagreb in kroatischer Sprache herausgegeben. Die kroatische Übersetzung stammt von Stjepanka Pranjković.

Die Buchvorstellungen werden in Zusammenarbeit mit dem Verlag Leykam International und dem Kulturverein SpLitera organisiert.

https://vladimirvertlib.at

https://www.leykam-international.hr/publikacija.php?id=279

https://www.facebook.com/udruga.splitera/?locale=de_DE