Eröffnung der Ausstellung: 12.02. – 18:00
Künstlerinnen: Elisa Andessner, Renate Bertlmann, Sevda Chkoutova, Katharina Cibulka, Vlasta Delimar, Nina Đurđević, Soli Kiani, Mirna Kutleša, Claudia Larcher, Maria Legat, Lea Liebl, Ivana Mrčela, Florentina Pakosta, Monika Pichler, Margot Pilz, Ness Rubey, starsky
Idee, Konzept, Kuratierung: Sabine Fellner
Co-Kuratorin: Tihana Bertek
Kuratorische Assistenz: Laurenz Fellner
Nach erfolgreichen Präsentationen in Istanbul und Bukarest in Zusammenarbeit mit den dortigen Österreichischen Kulturforen wird die Gruppenausstellung Why „We Should All Be Feminist“ der österreichischen Kuratorin Sabine Fellner im Österreichischen Kulturforum Zagreb präsentiert.
Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf den Vortrag We Should All Be Feminists von Chimamanda Ngozi Adichie, den sie 2012 auf der Innovationskonferenz TEDxEuston in London hielt. In ihrem Vortrag setzt sich die nigerianische Schriftstellerin und Aktivistin für eine gerechtere und gleichberechtigtere Welt für alle Menschen ein, unabhängig von Geschlecht und kultureller Identität.
In der Ausstellung im Österreichischen Kulturforum Zagreb treten Werke österreichischer Künstlerinnen, die sich mit der Stellung der Frau in der heutigen Welt und mit Geschlechtergerechtigkeit befassen, in einen Dialog mit Arbeiten kroatischer Künstlerinnen. Die Auswahl der ausgestellten Werke kroatischer Künstlerinnen wurde von der kroatischen Kunsthistorikerin Tihana Bertek getroffen.
Über die Kuratorin:
Freie Kuratorin, Autorin, Kunsthistorikerin und – darüber hinaus – eine unermüdliche Förderin von zu Unrecht vergessener, österreichischer Künstlerinnen: Sabine Fellner hat weltweit außergewöhnliche Veranstaltungen kuratiert, die sich sowohl mit Frauen als auch mit gesellschaftspolitisch aktuellen Themen befassen, wie beispielsweise Mutterschaft, Altern in unserer Gesellschaft, Kindheit oder der aktuellen ökologischen Krise. Sie kuratierte mit „Stadt der Frauen. Künstlerinnen in Wien von 1900 bis 1938“ und mit „Auftritt der Frauen. Künstlerinnen in Linz 1851-1950“ Ausstellungen mit dem Fokus auf hundert Jahre kreatives Schaffen emanzipierter Frauen, die aktiv das Kunstgeschehen mitgestaltet haben.
Öffnungszeiten: Montag – Freitag 10 – 16 Uhr.
https://www.instagram.com/fem.art_project
https://www.calliope.at/sabine-fellner
Künstlerinnen:
Elisa Andessner
*1983 in Leoben
lebt und arbeitet in Linz
https://www.elisaandessner.net/
https://www.instagram.com/elisa_andessner/
Renate Bertlmann
*1943 in Wien
lebt und arbeitet in Wien
https://bertlmann.com/
https://www.instagram.com/renatebertlmann/
Sevda Chkoutova
*1978 in Sofia
lebt und arbeitet in Wien
http://www.sevda-chkoutova.com/
https://www.instagram.com/sevda_chkoutova/
Katharina Cibulka
*1975 in Innsbruck
lebt und arbeitet in Wien und Innsbruck
https://www.katharina-cibulka.com/
https://www.instagram.com/katharinacibulka/
https://www.solange-theproject.com/
https://www.instagram.com/solange_theproject/
Soli Kiani
*1981 in Shiraz
lebt und arbeitet in Wien
https://www.solikiani.com/
https://www.instagram.com/solikiani/
Claudia Larcher
*1979 in Bregenz
lebt und arbeitet in Wien
https://www.claudialarcher.com/
https://www.instagram.com/claudia_larcher/
Lea Liebl
*2000 in Innsbruck
lebt und arbeitet in Wien
https://lealiebl.com/
https://www.instagram.com/lealiebl
Monika Pichler
*1961 in Hallein
lebt in Linz
https://www.monikapichler.at/
https://www.instagram.com/rosinagimpl/
Ness Rubey
*1995 Steyr AT
lebt und arbeitet in Linz
https://nessrubey.com
https://www.instagram.com/nessrubey
starsky
*1967 in Wien
lebt und arbeitet in Wien
https://starsky.at/
https://www.instagram.com/starskyprojections/
Ivana Mrčela (Čakovec, 1984) absolvierte 2007 ihr Studium des Modedesigns an der Textil-Technologischen Fakultät in Zagreb. Im selben Jahr schrieb sie sich an der Akademie der Bildenden Künste in Zagreb ein, wo sie im September 2012 in der Klasse von Prof. Svjetlan Junaković graduierte. Sie realisierte bisher 24 Einzelausstellungen sowie 96 Gruppenausstellungen in Kroatien und im Ausland. Sie ist Trägerin mehrerer Auszeichnungen, darunter der Preis für die beste junge Künstlerin beim 52. Zagreber Salon. Sie ist Mitglied des HDLU sowie des ULUPUH. Sie lebt und arbeitet in Zagreb, wo sie als Assistenzprofessorin an der Textil-Technologischen Fakultät am Institut für Textil- und Bekleidungsdesign tätig ist.
https://www.instagram.com/mrcela.ivana.art/
Mirna Kutleša (Rijeka, 1980) schloss 2004 ihr Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Zagreb ab. Sie arbeitet vorwiegend mit Malerei und Zeichnung, die sie zu subtilen räumlichen Installationen erweitert. In ihren Arbeiten hinterfragt sie das visuelle Umfeld mit seinen inhärenten Hierarchien und etablierten Narrativen. Indem sie unerwartete oder verdrängte Bedeutungen sichtbar macht, untersucht sie Repräsentationskanons, die im Gefüge der westlichen Zivilisation verankert sind. Sie stellt kontinuierlich in Einzel- und Gruppenausstellungen aus. Ihre Werke befinden sich in der Sammlung des Museums für Moderne und Zeitgenössische Kunst in Rijeka sowie in privaten Sammlungen. Von 2010 bis 2019 war sie Mitglied der Kroatischen Gemeinschaft Selbständiger Künstler.
https://www.instagram.com/mirna_kutlesa/
Nina Đurđević (Brežice, 1980) absolvierte die Akademie für Dramatische Kunst in Zagreb mit dem Schwerpunkt Film- und Fernsehkameraführung sowie ein Masterstudium für Fotografie an der Akademie der Künste in Novi Sad. Sie ist Mitglied des ULUPUH sowie der Kroatischen Gemeinschaft Selbständiger Künstler. Als Fotografin, Kamerafrau und Kuratorin arbeitet sie seit vielen Jahren professionell mit mehreren Kunstorganisationen zusammen. In Zusammenarbeit mit dem Dramaturgen Tomislav Zajec veröffentlichte sie das Buch mit dramatischen Texten und Fotografien Odlasci (2013). Seit 1998 stellt sie aus und hat bislang über 50 Einzel- und Gruppenausstellungen realisiert. Fotografien aus der Serie Objekt(iv)na sind Teil der Sammlung des Museums für Kunst und Kunsthandwerk in Zagreb.
https://croatian-photography.com/author/nina-durdevic/
Vlasta Delimar (Zagreb, 1956) zählt seit den späten 1970er-Jahren bis heute zu den zentralen Figuren der Performancekunst in Kroatien. Sie studierte Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Zagreb und entwickelte ihre künstlerische Praxis in den Medien Performance, Aktion, Fotografie und Video. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen der Körper, Intimität, Erotik, Identität und gesellschaftliche Normen sowie das Verhältnis von Politik und Kultur. Charakteristisch sind ihre häufig autobiografischen Performances und öffentlichen Interventionen, in denen sie Fragen von Freiheit und Verantwortung thematisiert. Sie stellte im In- und Ausland aus; ihre Werke befinden sich in den Sammlungen mehrerer Museen sowie in privaten Kollektionen.
https://www.instagram.com/vlastadelinar/





